Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

eine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung trägt in der Adventszeit erheblich zur Aufenthaltsqualität und zur Attraktivität der örtlichen Einkaufsbereiche bei. Gerade in den kleineren Stadtteilzentren kann sie zugleich die ansässigen Händler unterstützen und zu einem einladenden Erscheinungsbild beitragen.

In Homberg wurde in den vergangenen Jahren jeweils ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Dabei kam es jedoch wiederholt zu Verzögerungen bei der Aufstellung sowie anschließend bei Schmuck und Beleuchtung. Zuletzt war die weihnachtliche Gestaltung erst zum zweiten Advent vollständig hergestellt.

Vor diesem Hintergrund möchten wir anregen, künftig auf eine fest installierte Weihnachtsbeleuchtung an geeigneten vorhandenen Bäumen zu setzen. In Alt-Homberg befinden sich im Bereich des Parkplatzes am Einkaufszentrum mehrere jüngere Bäume, die hierfür grundsätzlich geeignet erscheinen. Auch in Homberg-Süd kommt ein vorhandener Baum im Bereich des Einkaufszentrums, in der Nähe einer Laterne am Friseursalon, als möglicher Standort in Betracht.

Eine solche Lösung kann den Vorteil haben, dass die Weihnachtsbeleuchtung jedes Jahr rechtzeitig und mit geringerem organisatorischem Aufwand in Betrieb genommen werden kann. Zugleich könnte auf die Aufstellung eines zusätzlichen Weihnachtsbaumes verzichtet werden. Dadurch blieben insbesondere in Alt-Homberg zusätzliche Stellplätze für Kundinnen und Kunden der örtlichen Geschäfte erhalten.

Wir bitten die Verwaltung daher zu prüfen,

  • ob an geeigneten Bäumen in den Einkaufsbereichen von Alt-Homberg und Homberg-Süd eine dauerhaft installierte Weihnachtsbeleuchtung eingerichtet werden kann,

  • welche Bäume und Standorte hierfür technisch und gestalterisch geeignet sind,

  • wie eine sichere Stromversorgung hergestellt werden kann und ob vorhandene Laternen oder andere Anschlusspunkte genutzt werden können,

  • mit welchen einmaligen Investitionskosten sowie laufenden Betriebs-, Wartungs- und gegebenenfalls Prüfungskosten zu rechnen wäre,

  • ob durch eine solche Lösung künftig auf die Aufstellung zusätzlicher Weihnachtsbäume an den jeweiligen Standorten verzichtet werden kann.

Die Verwaltung wird gebeten, die Ergebnisse der Prüfung im zuständigen Bezirksausschuss vorzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Gez.

Stefan Heins, Fraktionsvorsitzender
Lukas Rübbelke, Ratsmitglied
Claudia Luderich, Sachkundiger Bürger