Inklusion sei kein rein schulisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Thema, erklärt Meyer weiter. Beim Sport beispielsweise wurden in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten auf verschiedenen Ebenen der Gesellschaft Vorstöße in Richtung der gleichberechtigten Teilhabe an Sportaktivitäten von Menschen mit Behinderungen unternommen (Grundgesetzänderung, Angebote auf der Ebene des Breitensports, in Ansätzen barrierefreier Sportstättenbau), und dennoch seien noch erhebliche Anstrengungen von Nöten, bevor von einer tatsächlichen, alle Teilbereiche des Sports - vom Breiten- und Freizeit- über den Schul- bis zum Spitzensport - von gelungener Inklusion zu sprechen sei, so Meyer. Im TV Ratingen gibt es bereits seit Jahren gemeinsame Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung. „Aus diesem Grund freut es uns, dass der TV Ratingen im Rahmen der „ZukunftWerkStadt“, neben Scharrenbachs Ausführungen zum Thema, über die Erfahrungen und Herausforderungen von gleichberechtigter Teilhabe im Sport beziehungsweise im Vereinsleben berichten wird.“   Eingeladen sind alle Mitglieder der Arbeitskreise, die seit April tagen, sowie interessierte Bürger.