Die CDU zeigte sich zufrieden mit der Resonanz des Infostandes. Wichtig sei gewesen, den Menschen die unmittelbare Betroffenheit vor Augen zu führen, ihnen aufzuzeigen, dass es im Havariefall jeden einzelnen Bürger treffen kann. Dazu habe die die Infoveranstaltung der Stadt und die Berichterstattung in den Medien mit beigetragen. „Ich hatte das Gefühl, dass sich viele Bürger bis dahin außerhalb der so genannten ‚Todeszone’ wähnten. Nach der Infoveranstaltung der Stadt jedoch war spätestens klar, dass im Falle eines GAU’s das Leben jedes einzelnen Ratingers gefährdet ist“, erklärt Maaßhoff. So seien einige Bürger „aufgewacht“.   Jetzt sei es wichtig, so der Breitscheider Ratsherr, die Zeit bis zum Ende der Einspruchsfrist (5. Oktober) zu nutzen, so viele Einwände wie möglich einzubringen. Bürger, die Hilfe benötigen, könnten sich gerne an die Stadt wenden. Maaßhoff ist sich aber auch darüber im Klaren, dass der Kampf gegen die Gasleitung noch viel Ausdauer erfordern wird. „Wir dürfen erst dann den Druck herausnehmen, wenn die Giftgasleitung gerichtlich verboten wird, Bayer das vorhaben aufgibt oder das Land NRW das entsprechende Gesetz wieder kippt. Vorher müssen wir wachsam bleiben und dafür kämpfen, dass wir und unsere Kinder in unserer Umgebung noch sicher leben können“.