L239: CDU hinterfragt „Sanierung“ / Massive Abholzung im schützenswerten Teil des Schwarzbachtals
Der CDU-Stadtverband sieht sich in seiner Meinung bestärkt, dass der Neubau der L239n im Schwarzbachtal die bessere Alternative im Vergleich zur im Moment stattfindenden Teilsanierung der bestehenden Strecke wäre. Zurzeit wundern sich die Christdemokraten darüber, dass im Rahmen von Sanierungsarbeiten entlang der L239 offenbar reihenweise Bäume gefällt wurden. Stadtverbandsvorsitzender David Lüngen dazu: „Es ist schon ärgerlich, wenn gerade im schützenswerten Teil des Schwarzbachtals so radikal in die Natur eingegriffen wird. Im Rahmen eines Neubaus der Strecke ließe sich der Eingriff in den schützenswerten Teil der Landschaft stark begrenzen“.

SPD und Grüne berufen sich auf den Umweltschutz für ihre Positionierung gegen den Neubau der L 239. „Die massive Abholzung in den vergangenen Wochen wird aber klaglos hingenommen“, kritisiert Lüngen. Mit dem Neubau der L 239 könne der sensible Teil des Schwarzbachtals hingegen geschützt werden. Doch aus ideologischen Gründen werde stattdessen viel Geld in eine Sanierung gesteckt. „Die laufende Teilsanierung löst aber die Verkehrsprobleme nicht. Und sie entpuppt sich als schwerer Eingriff in die Natur. Es scheint, als wolle man die ungeliebte Diskussion mit der Teilsanierung abwürgen. Für uns ist das Thema damit aber nicht beendet“, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende. Zudem stelle sich die Frage, ob der Teil der Strecke nicht des Öfteren unter Wasser stehen dürfte. „Das die Hänge herunter fließende Wasser wurde bisher teilweise durch das Wurzelwerk der Bäume aufgenommen. Dennoch stand die Strecke öfters unter Wasser. Dieser Effekt könnte sich jetzt verstärken“, befürchtet Lüngen und betont, dass alle diese Probleme mit dem Neubau gar nicht erst aufgekommen wären.
