SPD und Grüne berufen sich auf den Umweltschutz für ihre Positionierung gegen den Neubau der L 239. „Die massive Abholzung in den vergangenen Wochen wird aber klaglos hingenommen“, kritisiert Lüngen. Mit dem Neubau der L 239 könne der sensible Teil des Schwarzbachtals hingegen geschützt werden. Doch aus ideologischen Gründen werde stattdessen viel Geld in eine Sanierung gesteckt. „Die laufende Teilsanierung löst aber die Verkehrsprobleme nicht. Und sie entpuppt sich als schwerer Eingriff in die Natur. Es scheint, als wolle man die ungeliebte Diskussion mit der Teilsanierung abwürgen. Für uns ist das Thema damit aber nicht beendet“, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende.   Zudem stelle sich die Frage, ob der Teil der Strecke nicht des Öfteren unter Wasser stehen dürfte. „Das die Hänge herunter fließende Wasser wurde bisher teilweise durch das Wurzelwerk der Bäume aufgenommen. Dennoch stand die Strecke öfters unter Wasser. Dieser Effekt könnte sich jetzt verstärken“, befürchtet Lüngen und betont, dass alle diese Probleme mit dem Neubau gar nicht erst aufgekommen wären.