Beim Thema „Wirtschaftsstandort NRW“ Dabei ging es unter anderem um die Erwerbsbeteiligung von Frauen, bei der NRW Schlusslicht sei, nur 47,5 Prozent seien sozialversicherungspflichtig beschäftigt und nur 28 Prozent in Vollzeit tätig. Hier gebe es enormen Handlungsbedarf – auch im Hinblick auf die Sicherung einer angemessenen Altersversorgung. Dies wiederum sei ein wichtiges Thema auch für die Vertreter der jungen Generation.
„Politik, Arbeitgeber und öffentliche Hand sind gefordert, um die richtigen Rahmenbedingungen sowohl für die Wirtschaft als auch für die Betroffenen sicherzustellen. Auf der politischen Ebene brauchen wir bedarfsgerechte Förderkonzepte für Frauen, auf der Arbeitgeberseite flexible Konzepte zur Vereinbarkeit für Familie und Beruf und für den Wiedereinstieg nach der Familienphase sowie bei der öffentlichen Hand verlässliche und gute Betreuungsangebote für den Kita- und Grundschulbereich. Und dies alles mit viel weniger Bürokratie für alle Beteiligten“, resümierte Ratsfrau Mechthild A. Stock, weiter.
Dies gelte auch für die junge Generation. Der Vorsitzende der Jungen Union im Kreis Mettmann, Sebastian Köpp, forderte deshalb flexible, zukunftsfähige und vor allem verlässliche Beschäftigungs- und Arbeitszeitmodelle. „So kann Generationengerechtigkeit realisiert werden.“
Ina Bisani, stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, brachte es als Moderatorin des Abends auf den Punkt: „Nach wie vor gilt der Grundsatz der Subsidiarität - und nicht die Bevormundung des Einzelnen“.

