Es ist schlicht das Zeichen der völlig verfehlten Verkehrs- und Infrastrukturpolitik der Landesregierung von SPD und Grünen: Die Tatsache, dass laut Straßen.NRW die notwendigen Maßnahmen zur effektiven und nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssituation entlang der durch den Ratinger Ortsteil Homberg verlaufenden Landesstraße L 422 frühestens ab dem Jahr 2019 in Angriff genommen werden sollen, ist in keiner Weise hinnehmbar“, kritisieren Gerold Fahr, CDU-Fraktionsvize, und Patrick Anders, CDU-Stadtverbandsvorsitzender.
Alexander Heinz (Symbolbild)
Deshalb fordern sie die Landesregierung in einer gemeinsamen Resolution auf, kurzfristig für eine Realisierung der erforderlichen Maßnahmen durch den Landesbetrieb zu sorgen. „Seit Jahren leiden die Bürger unter den alltäglichen massiven Staus auf dieser Strecke, die die Städte Ratingen, Heiligenhaus, Wülfrath und Mettmann verbindet. Dennoch hat es der Landesbetrieb Straßen.NRW bis zum heutigen Tage nicht geschafft, vor allem durch eine umfassende Erneuerung der Lichtsignalanlagen Abhilfe zu schaffen“, so erläutern Gerold Fahr und Patrick Anders weiter.
Stattdessen versuche der Landesbetrieb die Verantwortung personell und organisatorisch auf die Stadt Ratingen abzuwälzen. Dabei werde er auch noch von der SPD-Landtagsabgeordneten Elisabeth Müller-Witt unterstützt, die nach fünf Jahren der Tatenlosigkeit den Schwarzen Peter auf einmal der Stadt Ratingen, also einer Stadt ihres eigenen Wahlkreises, zuschieben wolle.
In der Resolution soll der Bürgermeister der Stadt Ratingen beauftragt werden, diese kurzfristig an die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen sowie an den Landesminister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr weiterzuleiten.
Der Rat der Stadt Ratingen muss nun über diese Resolution abstimmen.