CDU macht sich für Wirtschaftsstandort Ratingen stark
Ratingen wirbt mit Standortvorteilen, doch Werbung allein reicht nicht – deshalb warfen Peter Beyer MdB, Dr. Wilhelm Droste MdL und David Lüngen (CDU-Stadtverbandsvorsitzender) einen Blick hinter die Kulissen von Ratinger Unternehmen, denn der CDU liegt Standortsicherheit und -entwicklung am Herzen. Die Region zwischen Rhein und Ruhr rückt immer näher zusammen, und Unternehmen haben die Standortwahl. Die Dumeklemmerstadt gewinnt auf Dauer nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Damit das so bleibt, will die CDU-Ratingen zusammen mit ihren Vertretern von Bund und Land eine Bestandsaufnahme machen.

„Wir wollen von den örtlichen Unternehmen wissen, wie der Standort Ratingen noch attraktiver und wettbewerbsfähiger werden kann. Daran wollen wir mit unseren Vertretern aus Bund, Land und Stadt dann zusammen arbeiten“, erklärte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Lüngen. Es reiche nicht zu wissen, dass Ratingen ein starker Wirtschaftsstandort ist, es bedürfe vor allem einer aktiven unternehmerfreundlichen Politik, die um Verbesserungen weiß und sich für diese auf allen Ebenen stark mache, fügte Droste an. „Damit sich Unternehmer auch in Zukunft Herausforderungen stellen können, wollen wir die Bedingungen für unternehmerisches Handeln kontinuierlich weiterentwickeln. Denn Wachstum, Innovation und Beschäftigung können nur dann entstehen, wenn Unternehmen den richtigen Rahmen vorfinden“, ergänzt Beyer. Mit einem gemeinsamen Besuch der Maschinenbaufirma Janke in Tiefenbroich begannen Beyer, Droste und Lüngen ihr Vorhaben, eine breite Palette von Ratinger Unternehmen zu besuchen. Neben einer Besichtigung des Familienunternehmens, das sich auf die Fertigung von Bearbeitungsstraßen für Gießereien und die Automobilindustrie spezialisiert hat, stand der Austausch mit dem Geschäftsführer Thomas Janke im Mittelpunkt. Der Leiter des Familienunternehmens erläuterte den CDU-Politikern, dass für sein Unternehmen unter anderem die gute Verkehrsanbindung und die Vernetzung von qualifizierten Zulieferbetrieben im nahen Umfeld den Standort attraktiv machte. Aber auch Sorgen trieben den Unternehmer um. Er legte den Politikern dringend die Entschuldung der Stadt ans Herz und forderte, Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen. An Bund und Land stellte er Aufgaben, darunter den Abbau bürokratischer Hürden. Er nannte beispielhaft den hohen bürokratischen Aufwand für Exportgeschäfte außerhalb Europas. Seine größte Sorge galt aber dem Nachwuchs von qualifizierten Auszubildenden in technischen Berufen.
