„Schließlich gibt es hier die Möglichkeit, einen guten Angebots-Mix für Familien, Berufseinsteiger und Senioren zu schaffen“, erklärt dazu CDU-Fraktionschef Ewald Vielhaus.  „Für Ratinger Bürger, die auf preiswerteren Wohnraum angewiesen sind, aber auch für pendelnde Fachkräfte, können am Felderhof II individuell passgenaue Wohnangebote entstehen.“ Der Stadtrat hatte einerseits für die hochverdichtete Planung klare Grünachsen für mehr Aufenthalts­qualität gefordert. Andererseits besteht eine hohe Bauaus­nutzung in Teilbereichen wie z.B. dem zu Lidl / entlang der Volkardeyer Straße gelegenen Bereich. Auch die fußläufige ÖPNV-Verbindung/ Haltestelle Europaring ist ein Vorteil für den öffentlich geförderten und preisgedämpften Wohnungsbau. Außerdem wollen die Anwohner am Felderhof eine funktionierende Verkehrssituation, wenn das neue Wohngebiet fertig ist. Insbesondere die Verkehrserschließung über die Volkardeyer Straße soll dabei gesichert sein.
„Das Bebauungsplangebiet ist groß; es werden weitere Bedarfe an Betreuungsplätze einer ortsnahen KITA-Infrastruktur entstehen“, erklärt auch CDU-Ratsherr Klaus Weber dazu. „Der Vorhabenträger muss sich also an der Schaffung neuer Kita-Plätze beteiligen und vielleicht das Erdgeschoss des Geschosswohnungsbereiches mit entsprechendem Außengelände dazu nutzen.“ Der Bestand der Kita Volkardeyer Straße bleibt bei dem zusätzlichen Angebot gesichert.
Die CDU-Fraktion möchte außerdem, dass ein Anteil von insgesamt 25 Prozent an gefördertem und/oder preisgedämpftem Wohnraum wie beim Geschosswohnungsbau vorgesehen wird, der mit dem frei finanzierten Wohnraum kleinräumlich gemischt wird.