Betroffen sind nämlich vor allem Bewohner von Altbauwohnungen, ausgebauten Dachgeschossen oder Wohnungen, für die Stellplatzablösebeträge an die Stadt gezahlt wurden, weil auf dem eigenen Grundstück keine Stellplätze eingerichtet werden konnten. In diesem Fall ist die Stadt gehalten, Parkmöglichkeiten anzubieten.
Aktuell entspannt sich die Park-Situation in der Innenstadt gerade etwas, da die Tiefgarage des Rathauses eröffnet wurde und die bald vollständig renovierte Tiefgarage Angerstraße wieder zur Verfügung steht. „Deshalb möchten wir zumindest den Anwohnern durch eine moderate Ausweitung der Dauerstellplatzkontingente eine Chance auf einen kostenpflichtigen Stellplatz ermöglichen“, so Gerold Fahr. Letztlich wird ein zufriedenstellendes Angebot für alle Nachfrager, also auch in der Innenstadt Beschäftigte, erst nach Fertigstellung der Wallhöfe erwartet.