Der Stadtkern und Tiefenbroich-West und Nord seien schon entsprechend verkabelt, so Arnd Janus, der einen exakten Zeitplan für jeden Ortsteil vorstellen konnte. In seinem Vortrag erläuterte er auch, wie zügig und aufwändig der Ausbau für Gewerbe und Private abläuft. Aktuell sind Ratingen Süd und Ost in der Vermarktung. Wer sich dort in der ersten Bauwelle für die KomMITT entscheidet, erhält den Hausanschluss ohne Kostenbeteiligung.
CDU-Fraktion im Gespräch mit KomMITT
Die Zeiten des langsamen Internets sollten bald vorbei sein. „Wir wollen ein zukunftssicheres Netz etablieren, das auch die Bandbreitenbedarfe in 20 Jahren noch stabil abdeckt“, erklärte Arnd Janus. Die CDU-Fraktion hatte den Geschäftsführer der KomMITT eingeladen, um sich über den Glasfaserausbau in Ratingen informieren zu lassen. „Die Bürger wollen wissen, wann sie endlich mit einem schnelleren Internet rechnen können und der Ausbau beendet sein wird“, erläuterte Ewald Vielhaus, CDU-Fraktionsvorsitzender, den Grund dieses Besuchs.

Die KomMITT steht für Kommunikation, Messwesen, Internet, Telefon und TV und ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Stadtwerke Ratingen. Die KomMITT errichtet und betreibt ein eigenes Glasfasernetz in Ratingen. Dabei wird die technisch aufwändigste Lösung mit Glasfaser bis in die Wohnung, also ohne technische Brüche, umgesetzt, die auch Bandbreiten über 1000 Megabit ermöglicht. Schon in fünf Jahren soll der Ausbau des Glasfasernetzes in Ratingen mit dem Stadtteil Homberg im Jahr 2021 abgeschlossen sein. Dies entspricht einer Halbierung der ursprünglich geplanten Ausbaudauer.
