Die CDU-Fraktion will diesen Zustand nicht länger hinnehmen und beantragt deshalb in einem Antrag die Prüfung von Sofortmaßnahmen. „Wir möchten von der Stadtverwaltung wissen, ob die Standplätze besser beleuchtet werden können – wobei die Scheinwerfer dann vielleicht durch Bewegungsmelder gesteuert werden“, erläutert Peter Thomas, CDU-Kreistagsmitglied und CDU-Vorsitzender in Hösel. Die Stadtverwaltung soll zusätzlich die Möglichkeit einer Kamera-Überwachung prüfen. Sinnvoll wäre auch die Überprüfung von an den Containern abgestellten Kartonagen durch den kommunalen Ordnungsdienst, so dass die „Müllsünder“ anhand von Adressaufklebern "enttarnt" haftbar gemacht werden könnten.

Die CDU-Fraktion beantragt außerdem die Prüfung der generellen Abschaffung der Altpapiersammlung in öffentlichen Containern in Hösel und Eggerscheidt. Und dies aus folgendem Grund:

„Nachbargemeinden wie Hilden verzichten erfolgreich auf die zusätzliche Sammlung von Altpapier in öffentlichen Containern an zentralen Containerstellplätzen, um den Anreiz der illegalen Entsorgung von (Sperr-)Müll und Gewerbemüll zu reduzieren“, weiß Peter Thomas. Hier stehen den Bürgern nur noch öffentliche Glassammelcontainer zur Verfügung. Schließlich nutzen die meisten privaten Bürger die „Blaue Tonne“, um Altpapier zu entsorgen.

„Vermutlich wollen auch rücksichtslose „Gewerbetreibende“ ihre Kartonagen auf diese Weise entsorgen, um den Gebühren für diesen Gewerbemüll zu entgehen. All das ist einfach so nicht hinnehmbar, der Unmut der Bürger völlig verständlich“, betont Stefan Heins weiter. „Wir erwarten, dass die Stadtverwaltung die Ergebnisse unserer Vorschläge in einer Vorlage darstellt.“