Nur in einem Punkt änderten die Mitglieder des Bezirksausschusses das Sanierungskonzept der Stadtverwaltung: die CDU brachte den Vorschlag ein, die vorgesehene Klassenraumbelüftung zu verbessern und plädierte für den Einbau eines elektrischen Lüftungskanals; dieser kann die sommerliche Wärme in den aufgeheizten Klassenräumen durch die Flure bis zur Außenwand des Gebäudes absaugen. Geplant waren ursprünglich Lamellenfenster für den Tag und das zusätzliche Öffnen der Klassenräume und Oberlichter im Flur nachts, um für Durchzug zu sorgen. „Damit können wir aber die Temperaturen in den Räumen nicht ausreichend absenken“, so Gerold Fahr weiter. „Mit einem Lüftungskanal, der vielleicht auch während des Unterrichts laufen kann, kann zusätzlich  auch tagsüber ein kühlender Luftstrom erzeugt werden.“ Auch die neue Schulleiterin des Gymnasium, Andrea El-Sherif, stimmte diesem Vorschlag zu. Die Stadtverwaltung soll nun diesen Vorschlag, dem alle Fraktionen zustimmten, für den Bau- und Vergabeausschuss prüfen und die voraussichtlich überschaubaren Mehrkosten dazu ermitteln.

Der Forderung der Bürger Union, die weiteren Bauabschnitte Stadttheater und die Sporthalle ebenfalls anzugehen und von der Stadtverwaltung eine „Folge-Vorlage“ erstellen zu lassen, stimmten die Politiker ebenfalls zu; Baudezernent Jochen Kral erklärte, dass diese bereits in Arbeit sei.