„Wir freuen uns, dass nach den Großprojekten Düsseldorfer Platz und Rathaus weitere INTEK-Maßnahmen planerisch vorangetrieben werden und danken dem Baudezernenten Jochen Kral und seinen Mitarbeitern ausdrücklich für die Vorschläge“, lobt der CDU-Ratsherr für das Ratinger Zentrum, Gerold Fahr.

Zügig vorangehen soll es jetzt auch bei der Umsetzung der Projekte für preisgedämpftes Wohnen. Das fordert jedenfalls die CDU-Fraktion in einem ergänzenden Antrag: „Die notwendigen planungsrechtlichen Voraussetzungen müssen gemeinsam mit der WOGERA abgestimmt und dem Stadtrat vorgelegt werden. Das WOGERA-Projekt mit der Tiefgarage, die um einen öffentlichen Teil erweitert werden soll, der Mehrgenerationenpark mit der Erweiterung um die Wallanlage und die Verschönerung des Beamtengässchens können nur als integriertes Projekt vorangetrieben werden“, so Ewald Vielhaus, CDU-Fraktionsvorsitzender. So erhalte das Areal eine neue Funktions- und Aufenthaltsqualität. Eine moderne öffentliche Tiefgarage mit gemeinsamer Einfahrt von der Hans-Böckler-Str. und Fußgängerausgang an der Wallstraße stärke an dieser Stelle sowohl den Einzelhandel als auch die Wohn- und Arbeitsfunktion in der Innenstadt sowie den Stadthallen-Standort; außerdem ersetze sie einen Teil der verlorenen Stellplätze an der Kirchgasse.

Immerhin hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten bereits beschlossen, das Projekt zur Schaffung preisgedämpften Wohnbaus an der Hans-Böckler-Str./ Gartenstraße auf Platz 1 zu setzen. Die WOGERA hat mit den entsprechenden Planungen schon begonnen, wartet aber noch auf die planungsrechtlichen Voraussetzungen.

„In mehreren Beschlüssen hat ja der Rat der Stadt Ratingen die Erweiterung des Stadtparks bis an die Wallstraße, außerdem die Erweiterung der Grünfläche durch den Abriss des Hauses am Beamtengässchen vom Grundsatz beschlossen“, klärt Gerold Fahr, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender weiter auf. „Auch wurde schon vor drei Jahren beschlossen, den Mehrgenerationenpark voranzutreiben und den Kinderspielplatz attraktiver zu gestalten. Die Wallgrabenanlage soll mit den Stadtmauerfragmenten wieder sichtbar gemacht werden – ähnlich wie an der Grabenstraße.“ Schließlich seien für die Tiefgarage unter dem Park bereits 2014 Planungsmittel im Haushalt bereitgestellt worden. Sie solle mit vollwertigen Bäumen bepflanzt werden.

„Die Projekte sind im Grunde vom Stadtrat beschlossen und müssen nun integriert umgesetzt werden“, betont Ewald Vielhaus. „Gerade durch den geplanten Baubeginn des ersten Projektes für preisgedämpftes Wohnen, besteht jetzt Handlungsbedarf, damit die WOGERA weiterplanen kann.“