Es tut sich was am Himmel der Ordnungshüter: Nachdem die CDU-Fraktion im Herbst vergangenen Jahres den Antrag gestellt hatte, die Servicezeiten des Außendienstes des Ordnungsamtes auszuweiten und den Ordnungsdienst personell zu verstärken, hat die Stadt Ratingen nun mit einem neuen Konzept reagiert.
Alexander Heinz (Symbolbild)
Wie der neue Beigeordnete Oliver Flohr im Hauptausschuss mitteilte, erfolgte auch die Zustimmung des Personalrates. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes nämlich sollen künftig auch abends und an Wochenenden für die Bürger ansprechbar sein. Außerdem werden zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.„In letzter Zeit kam zunehmend Kritik wegen rücksichtslos zugeparkter Straßen und Rettungswege – besonders abends und an Wochenenden. Auch bei Ruhestörungen bestand bislang eine Lücke, die künftig geschlossen werden kann“, begründet Ratsmitglied Erhard Schneider den Antrag der CDU-Fraktion.
Die strikte Trennung zwischen Ordnungsdienst und Politessen wird nun aufgehoben – es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der eine höhere Qualifikation der zukünftigen Mitarbeiter erfordert und somit das städtische Angebot auch qualitativ aufwertet
„Nur so können die Aufgaben des Ordnungsamtes im Sinne eines integrierten Ordnungsdienstes wahrgenommen werden“, freut sich Ewald Vielhaus, CDU-Fraktionsvorsitzender, darüber, dass der Antrag der CDU-Fraktion auch mit Hilfe des neuen Beigeordneten Oliver Flohr zügig umgesetzt wird.
„Es war einfach kein Zustand mehr, dass die Aufgaben des Ordnungsamtes insbesondere in den warmen Sommermonaten nicht mehr vernünftig wahrgenommen werden konnten“, so auch Gerold Fahr, CDU-Fraktionsvize. „Schließlich gehört nicht nur die Überwachung des Verkehrs zu den Aufgaben des Ordnungsamtes, sondern auch grundsätzlich die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit."