Hinzu kommt, dass das Wasser aus dem Hahn für jeden ohne Aufwand und körperliche Anstrengung verfügbar ist - gerade für durch Alter oder Krankheit eingeschränkte Personen ein Vorteil.
„Wir bitten nun die Stadtverwaltung zu prüfen, ob öffentlichkeitswirksame Maßnahmen als Werbung für das Ratinger Wasser möglich sind“, erklärt Meike Paprotta-Kübler, sachkundige Bürgerin der CDU-Fraktion. „Wir können uns zum Beispiel ein Design einer identitätsstiftenden eigenen „Ratinger Trinkflasche“ vorstellen. Das könnte die Bürger zum Abfüllen des Ratinger Leitungswassers als Trinkwasser motivieren.“ Vertrieben werden müsste das Wasser von der Stadtwerke Ratingen GmbH, in städtischen Einrichtungen könnte es ebenfalls eingesetzt werden.
In diesem Zusammenhang regt die CDU-Fraktion ergänzend einen verbesserten öffentlichen Zugang zum Lebensmittel Trinkwasser an. Mit der Einrichtung öffentlicher Abfüllstellen in Schulen und Kindergärten, auf Spielplätzen und Sportplätzen, an ÖPNV-Haltestellen und sonstigen öffentlichen Plätzen kann auf die gute Wasserqualität hingewiesen werden, so heißt es in dem Antrag.
Die CDU-Fraktion knüpft mit diesem Antrag an die Initiative der EU-Kommission zur Verbesserung der Trinkwasserqualität im Rahmen der angestrebten Reform der Trinkwasserrichtlinie vom Februar 2018 sowie an die Europäische Plastikstrategie an. Die Einwerbung von EU-Fördergeldern wird empfohlen.

