Den Abschluss wird eine Bruchsteinmauer in Sitzhöhe bilden, die an die ehemalige Stadtmauer erinnern soll. Auf dem Abschnitt sind eine Vielzahl von konkurrierenden Nutzungen wie Ladezonen, Ein- und Ausfahrspuren für die Tiefgaragen bei entgegenkommendem Radverkehr zu lösen. Die Fußgängerquerung der Bechemer Straße über die Wallstraße soll Vorrang erhalten und entsprechend optisch gestaltet werden. Dann kann die Ampelanlage entfallen.
Bei der Planung sollten zunächst sämtliche Straßenrandparkplätze wegfallen. Der Ausschuss beschloss, zumindest zwischen Bechemer Str. und Brunostraße einige Kurzzeitparkplätze zu erhalten.
Die beiden anderen Maßnahmen sind kleine Kreisverkehre an der Kreuzung Oberstraße / Hochstraße / Bahnstraße / Mülheimer Straße mit diversen Fußgängerquerungen, sowie an der Kreuzung Werdener Str. / Lintorfer Str. / Grabenstr. / Peter-Brüning-Platz. "Mit letzterem kann die Verkehrssicherheit an der heute gefährlichen Kreuzung für Radfahrer aus der Lintorfer Straße und für Fußgänger deutlich verbessert werden", erläutert Gerold Fahr weiter. Für beide Umbauten brachte die CDU-Fraktion einige detaillierte Verbesserungsmöglichkeiten ein und warb dafür, die eine oder andere starke Verengung von Fahrspuren und Kreiseln zu Gunsten einer besseren Funktionsfähigkeit etwas großzügiger zu planen. Der Wegfall von Stellplätzen z.B. auf der Bahnstraße und der Lintorfer Straße müsste auf das absolut notwendige Maß beschränkt werden. Die in der Vorplanung völlig entfallene Linksabbiegerspur auf der Mülheimer Straße in die Angerstraße, die als Zufahrt zum Innenstadt-Parkring eine wichtige Funktion hat, soll nach dem Willen des Bezirksausschusses wieder eingeplant werden. Auch will der Ausschuss die Belieferung der Geschäfte von der Bahnstraße/Mülheimer Straße in die Oberstraße (z.B. REWE) offen halten. Die Planung sah eine kaum funktionierende Belieferung mit großen LKW von der Lintorfer-/Turmstraße mit Einfahrt in die Oberstraße an den "Suitbertusstuben" vor.
"Nun ist das Planungsbüro wieder an der Reihe, die bisherigen Vorplanungen mit den Anregungen aus dem Bezirksausschuss weiter zu entwickeln", so Gerold Fahr abschließend.

