Hintergrund sind die vielen Rückmeldungen zur Aktion „Wo drückt der Schuh“, die haben Ina Bisani und Wolfgang Diedrich auf den Plan gerufen haben.

Mit dem Mehrgenerationentreff wurde bereits ein guter Anfang gemacht, aber im öffentlichen Raum und bei Dienstleistungen für das tägliche Leben gibt es einiges zu tun: „Beispielsweise müssen Freiflächen wieder belebt werden; dazu zählen die Anlage und Sanierung von Grünanlagen und Blühstreifen sowie die Aufstellung von Parkbänken“, so Ina Bisani. Auch müssen die Rad- und Fußwegeverbindungen attraktiver werden, und die Sohlstättenstraße sowie die Jägerhofstraßen müssen dringend verkehrsberuhigt werden. Gleichzeitig sollten Lösungen für brachliegende Grundstücke und leerstehende Häuser gefunden werden, die langsam verwahrlosen. „In der Neuen-Mitte müssen auch wieder Dienstleistungen für den alltäglichen Bedarf angeboten werden“, betont auch Wolfgang Diedrich.

Eine Alternative, die von der Verwaltung geprüft werden soll, ist das „DORV-Prinzip“: Es steht für „Dienstleistung und Ortsnahe Rundum Versorgung“. Dazu zählen Dienstleistungen, wie Post- und Bankservices, Fahrkartenverkauf, sozial-medizinische Versorgung, Kulturangebote und Kommunikation. Auch die Organisation von Gemeinschaftsaktivitäten wie „Dorf-Feste“ oder Weihnachtsmärkte kann zum Angebot gehören. Grundsätzlich gilt für das „DORV-Angebot“ - das Angebot richtet sich nach der Nachfrage der Bürger unter Berücksichtigung der verschiedenen Generationen.

Falls der Förderantrag nicht genehmigt wird, fordert die CDU-Fraktion die Verwaltung auf, trotzdem die geforderten Aufwertungen und Angebote umzusetzen: „Wir bleiben am Ball, denn Tiefenbroich muss attraktiv bleiben - für Jung und Alt“, versprechen Ina Bisani und Wolfgang Diedrich.